Das Rheinische Revier im Westen NRWs befindet sich in einem umfassenden Strukturwandel. Aus dem ehemaligen Braunkohleabbaugebiet soll ein Zukunftsareal werden. Wesentlicher Bestandteil dieser Transformation ist der Umbau der beruflichen Ausbildung in der Region. AHP berät aktuell gleich zwei namhafte Akteure, die dazu beitragen wollen, die Bildungsinfrastruktur im Rheinische Revier zukunftsfähig zu gestalten.
Einer dieser Akteure ist die IHK Mittlerer Niederrhein. Sie plant aktuell den Bau des „Campus Bildung und Innovation“ am Standort Neuss. Er soll das bestehende Bildungsökosystem um Themen, Lernorte und Lernformate der Zukunft ergänzen. Ziel ist es, dass eine branchen- und berufsübergreifende Aktionsplattform entsteht, die unter anderem die Themen KI und Digitalisierung, nachhaltiges Wirtschaften und technologische Innovationen, Automatisierung und Transformationskompetenzen bedient. Ihr Projekt möchte die IHK unter anderem über Fördermittel finanzieren, die Bund und Land im Rahmen verschiedener Programme zur Umsetzung des Strukturwandels bereitgestellt haben. Mit der entsprechenden fördermittelrechtlichen Beratung sowie der juristischen Steuerung der europaweiten Vergaben der (Fach-)Planerleistungen hat die IHK die Kanzlei HAAK und Partner beauftragt.
Der zweite Akteur ist das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW. In Kerpen möchte das Werk einen modernen Bildungscampus bauen, der neue Maßstäbe für eine zukunftsfähige Ausbildung in Bauberufen setzen soll. Im Rahmen dieses durch Landesmittel geförderten Projekts hat AHP die vergaberechtliche Beratung bei der Ausschreibung von Planungs- und Bauleistungen für drei Werkhallen übernommen.
„An unserem Kanzleistandort in Krefeld erleben wir den Wandel im Rheinischen Revier hautnah. Wir freuen uns sehr, dass wir die Transformation aktiv mit unserer rechtlichen Expertise mitgestalten können“, sagt Dr. Sandra Haak, Partnerin bei AHP. Das Portfolio der Kanzlei umfasst zahlreiche Mandate, die sich aus der staatlichen Förderung dieses Strukturwandels ableiten.