Mit gleich zwei größeren Bauprojekten will die niederrheinische Gemeinde Rheurdt ihre Schul- und Sportlandschaft modernisieren. Zum einen soll eine neue Offene Ganztagsschule für etwa 100 Kinder entstehen. Zum anderen will die Kommune eine alte Sporthalle im Ortsteil Schaephuysen energetisch sanieren. Die Planungsleistungen für beide Projekte hat die Gemeinde Ende 2024/Anfang 2025 europaweit vergeben. AHP hat sie bei der Strukturierung und Abwicklung der Verhandlungsverfahren begleitet.
In vielen Gemeinden wächst derzeit der Druck, ihre Infrastruktur in Sachen Bildung auf Vordermann zu bringen. Mit dem neuen Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz muss vielfach das Platzangebot vergrößert werden. Zugleich sind zahlreiche öffentliche Schul- oder Sportanlagen stark in die Jahre gekommen. Als öffentlicher Auftraggeber müssen Städte und Gemeinden solche Baumaßnahmen in aller Regel europaweit ausschreiben. „Gerade kleine Gemeinden haben jedoch oft nicht genug Personalkapazitäten, um solche komplexen Verfahren rechtskonform selbst umzusetzen“, weiß Dr. Michaela Hogeweg von AHP.
Das gilt erst recht, wenn auch zuwendungsrechtliche Fragen ins Spiel kommen, weil einzelne Maßnahmen öffentlich gefördert werden. So wird in Rheurdt etwa die Turnhallensanierung zum Teil mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung fnanziert. Jeder kleinste Verfahrensfehler kann zur Rückforderung dieser Mittel führen.