Einen möglichst breiten und niederschwelligen Zugang zu wirtschaftswissenschaftlichem Veröffentlichungen zu schaffen – das ist das Ziel der Open Library Economics. Dahinter verbirgt sich eine Initiative der ZBW Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft zur Förderung von wirtschaftswissenschaftlichen Zeitschriften, die ein Diamond Open Access-Modell verfolgen. Gemeint ist ein Publizierungsmodell, bei dem sowohl für die Autoren als auch für die Leser keine Gebühren anfallen.
Im Rahmen von jährlichen Ausschreibungsrunden vergibt die ZBW finanzielle Zuschüsse an ausgewählte Zeitschriften, die eine nachhaltige eine qualitativ hochwertige Publikation absichern sollen. Das Förderbudget stammt dabei zum Teil aus öffentlichen Fördermitteln. „Aus diesem Grund musste die ZBW penibel auf die vergaberechtlichen Auflagen der Förderbescheide achten“, erklärt Dr. Sandra Haak, Partner bei AHP. Jeder kleinste Verstoß kann zur Rückforderung dieser Mittel führen. Die Kanzlei hat das Institut bei der rechtssicheren Gestaltung der Ausschreibungsrunden beraten. „Im Ergebnis konnten wir vor allem dazu beitragen, dass die Verbreitung von Open Access nicht durch unnötige Bürokratie gebremst wird“, so die Rechtsanwältin.