Das Rheinische Revier ist auf dem Gebiet der Nanotechnologie bereits heute ein wichtiger Standort. In einem neuen Innovationszentrum im Aachener Raum soll nun eine zentrale Infrastruktur für Mikro- und Nanotechnologie entstehen, die das wirtschaftliche Ökosystem rund um innovative Hardware im Rheinische Revier unterstützen soll. Geplant ist der Bau eines neuen Reinraums sowie die deutliche Erweiterung bereits bestehender Büro- und Laborflächen. Das gesamte Auftragsvolumen für das gesamte Gebäude beträgt über 40 Millionen Euro. Bauherr ist eine Forschungseinrichtung aus Aachen. Für sie hat AHP das juristische Projektmanagement für die anstehenden Vergaben der Planungsleistungen für den Neubau übernommen. In einem ersten Schritt hat Ende Juli die Suche nach einem Objekt- und eine Reinraumplaner begonnen.
Die Realisierung des Projekts gehört zu verschiedenen Maßnahmen, die das Land Nordrhein-Westfalen und der Bund finanziell unterstützen, um die Transformation des Rheinischen Reviers während des Ausstiegs aus der Braunkohle nachhaltig zu gestalten. Das neue Innovationszentrum soll nicht nur der Bauherrin Bauherren zur Verfügung stehen, sondern vor allem auch Start-ups aus dem Deep-Tech-Bereich Raum bieten, die Zugang zu einer erstklassigen Technologie-Infrastruktur benötigen. Mit der geplanten Nanotechnologie-Infrastruktur sollen unterschiedliche Anwendungsfelder frühzeitig identifiziert und die Wertschöpfung strukturwirksam im Bereich Mikro- und Nanotechnologie ausgeweitet werden, wobei der Wissenstransfer an Unternehmen und die Gründung hochinnovativer Startups von entscheidender Bedeutung sind.
AHP betreut verschiedene Mandate mit Bezug zum Strukturwandel im Rheinischen Revier. Die meisten der Projekte werden durch öffentliche Fördermittel finanziert. Daher ist es entscheidend, dass die Auftragsvergaben im Rahmen der Projekte im Einklang mit den Auflagen der Förderbescheide stehen. Andernfalls droht die Rückforderung der Gelder.