Um gute Lernbedingungen auch künftig zu gewährleisten, saniert und erweitert die Stadt Kaarst mehrere ihrer Schulen. Viele bestehende Gebäude sind in die Jahre gekommen und bedürfen einer grundlegenden Modernisierung und Erweiterung. Nachdem erste Maßnahmen bei dem Georg-Büchner-Gymnasium, der Grundschule Staker Seite und der katholischen Grundschule in Kaarst bereits laufen beziehungsweise sogar schon abgeschlossen sind, sind nun die Matthias-Claudius-Schule sowie die Gemeinschaftsgrundschule Vorst an der Reihe.
An der Matthias-Claudius-Schule werden das Gebäude und die Turnhalle umfassend saniert. Darüber hinaus entsteht ein Erweiterungsbau für den Offenen Ganztag. In Vorst ist ein zweigeschossiger Erweiterungsbau für die OGS geplant, der Kapazitäten für insgesamt 300 Betreuungsplätze schaffen soll. Um geeignete Objekt- und Fachplaner sowie Projektsteuerer zu finden, hat die Stadt gerade insgesamt sieben europaweite Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb eingeleitet. AHP hat die Vergaben strukturiert und begleitet die Stadt während aller Verfahren als juristischer Projektmanager.
Die Maßnahmen der Matthias-Claudis-Schule werden insgesamt voraussichtlich rund 12 Millionen Euro kosten. Für die GGS Vorst sind geschätzt rund vier Millionen Euro eingeplant. Für beide Projekte sind Mittel aus dem Förderprogramm Rheinisches Reviert beantragt. Insofern ist auch die zuwendungsrechtliche Expertise der Kanzlei gefragt: Um die Förderfähigkeit zu sichern, müssen die zuwendungsrechtlichen Auflagen sowie der enge Zeitplan konsequent eingehalten werden. Die Baumaßnahmen müssen bis zum 31. Dezember 2029 fertiggestellt und abgerechnet sein.