Um das wirtschaftliche Ökosystem rund um innovative Hardware im Rheinischen Revier zu unterstützen, soll im Aachener Raum ein digitaler Hub für Mikro- und Nanotechnologie entstehen. Dafür plant eine Aachener Forschungseinrichtung den Bau eines neuen Reinraums sowie die deutliche Erweiterung bestehender Büro- und Laborflächen. Das juristische Projektmanagement bei der losweisen europaweiten Vergabe der Planungsleistungen hat AHP übernommen. Bei ersten Verhandlungsrunden mit Bietern konnten sich die Rechtsanwältinnen Dr. Sandra Haak und Dr. Michaela Hogeweg (siehe Foto) jetzt selbst ein Bild über die komplexen Planungsanforderungen machen. Sie bekamen eine individuelle Führung durch den derzeit bestehenden Reinraum.
Straffer Zeitplan
Der Zeitplan für das aus Fördermitteln finanzierte Projekt ist ambitioniert. Bis Ende 2029 muss der Bau fertiggestellt und abgerechnet sein. Dabei läuft das Vergabeverfahren bislang auf Kurs:
- Bei den Losen Tragwerksplanung und Bauphysik läuft der Teilnahmewettbewerb zur Auswahl geeigneter Bieter.
- Bei den Losen Objektplanung, Brandschutz, Reinraum und technische Gebäudeausrüstung liegen bereits erste Angebote vor.
- Die ersten Verhandlungen mit Objektplanern sind bereits erfolgt.
- Die ersten Verhandlungen mit Reinraumplanern stehen Mitte Oktober auf dem Programm.
Mit dem strukturierten Vergabeprozess und der engen Abstimmung zwischen allen Beteiligten ist der Grundstein für eine Technologiezukunft mit innovativer Hardware gelegt.